1. EnWG Novelle 2011
  2. Smart Energy
  3. Wechselprozesse im Messwesen (WiM)
  4. Marktkommunikation
  5. Energiehandel, Risk- und Portfoliomanagement
  6. SAP BusinessObjects 4.0
  7. SAP CRM

EnWG Novelle 2011

Novellierung des EnWG – neue Herausforderungen für die Energieversorgungsunternehmen

Die Energiewirtschaft in Deutschland ist seit geraumer Zeit dadurch gekennzeichnet, dass durch Gesetze und Verordnungen verschiedene Marktrollen etabliert und entsprechende Aufgaben je Marktrolle verbindlich festgelegt werden. Dies hat zum Teil erhebliche Auswirkungen auf die Organisation, die Prozesse und die IT der einzelnen Energieversorgungsunternehmen (EVU).

Kaum sind mit der ersten produktiven Abrechnungsphase die jüngsten Projekte zu den Anforderungen der Marktregeln für die Durchführung der Bilanzkreisabrechnung Strom (MaBiS), die vorallem Verteilnetzbetreiber, als auch den Lieferanten und das Bilanzkreismanagement in die Pflicht nehmen, „abgeschlossen“, stehen bereits die nächsten Vorgaben der Bundesnetzagentur zu den Wechselprozessen im Messwesen (WiM) an. Diese müssen bis zum 1. Oktober 2011 umgesetzt werden. Laufende Projekte zu den notwendigen Formatanpassungen für die Marktkommunikation (jeweils zum 1. April und 1. Oktober eines jeden Jahres) gehören bereits zum Alltagsgeschäft, binden aber ebenso erhebliche Ressourcen in den Fachbereichen sowie bei den IT-Dienstleistern, die hinsichtlich der erforderlichen Implementierungen, Tests etc. unterstützen. Zusätzlich hat der Gesetzgeber in dieser von grundlegenden Veränderungen in der Energiewirtschaft geprägten Zeit die Novellierung des EnWG im Bundesgesetzblatt Teil I 2011, Nr. 41 am 3. August 2011 veröffentlicht. Mit der Veröffentlichung ist die EnWG Novelle 2011 bereits einen Tag später, am 4. August 2011, in Kraft getreten.

Die cronos Unternehmensgruppe hat den Prozess der Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) von Anfang an kontinuierlich beobachtet, die teilweise signifikanten Auswirkungen für die EVU analysiert und entsprechende Maßnahmenpakete zu deren Umsetzung abgeleitet. Im Folgenden möchten wir anhand der §§ 20a und 21c einige Auswirkungen exemplarisch erläutern:

Beispiel § 20a Lieferantenwechsel

Der § 20a ist im Rahmen der Novelle des EnWG neu hinzugekommen. Er soll den Wechsel zu einem neuen Energielieferanten für den Endverbraucher beschleunigen und transparenter machen. Die heutigen Lieferantenwechselprozesse für Strom und Gas sind mit dem Beschluss der GPKE (Geschäftsprozesse für die Belieferung der Kunden mit Elektrizität) zum 11. Juli 2006 bzw. mit GeLi Gas (Geschäftsprozesse Lieferantenwechsel Gas) zum 20. August 2007 verabschiedet worden. Den hier definierten Wechselprozessen liegt die Logik zugrunde, dass immer nur fest zum Monatsbeginn der Versorger an der Lieferstelle wechseln kann. Innerhalb des dem Belieferungsbeginn vorausgehenden Monats, dem sogenannten Fristenmonat, haben sich die EVU sowohl organisatorisch als auch technisch auf die Prüfung und Beantwortung von Meldungen zu fest verankerten Stichtagen eingestellt.

§ 20a, Abs. 2 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) definiert neu, dass das Verfahren für den Lieferantenwechsel drei Wochen nicht überschreiten darf – gerechnet ab dem Zeitpunkt des Zugangs der Anmeldung zur Netznutzung durch den neuen Lieferanten beim Netzbetreiber. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat auf diese geänderten Vorgaben reagiert und die Prozesse GPKE und GeLi Gas im Rahmen einer Konsultationsfassung angepasst. Bei der Ausgestaltung hat man sich dabei an die Wechselprozesse im Messwesen (WiM) angelehnt, bei denen bereits von festen Wechselterminen abgesehen und stattdessen ein Abwicklungskorridor festgelegt wurde. Aus den Fristen der Konsultationsfassung GPKE und GeLi Gas geht hervor, dass der neue Lieferant die Versorgung innerhalb von zehn Werktagen übernehmen kann.

cronos hat zu Umsetzung dieser Anforderungen das Template enwg[GO]2011 entwickelt. Es enthält die vorkonfigurierte IDEX-Prozesse für Lieferende und Lieferbeginn gemäß Anforderungen der Lieferantenwechselprozesse GPKE und GeLi Gas (EnWG-Novelle 2011).

Kunden

Smart Energy

Umsetzung von Smart Metering mit ami[GO]: Vorkonfigurierte und marktkonforme Funktionen auf Basis von SAP AMI 2.0

Im Januar 2011 wurde auf der Grundlage des EnWG ein wichtiger erster Schritt in Richtung der Einführung von Energieeffizienzprodukten auf dem deutschen Energiemarkt gemacht.

Die Energieeffizienzprodukte basieren im Grunde darauf, dass der Preis für die verbrauchte Energiemenge nicht mehr allein von der Anzahl der Kilowattstunden abhängt, sondern auch in erheblichem Maße vom Verbrauchsverhalten. Es wird in Zukunft immer wichtiger, intelligente Preismodelle zu entwickeln, die sich an der Nutzungszeit und dem individuellen Lastprofil eines Kunden ausrichten.
Die Etablierung dieser neuen intelligenten Produkte stellt allerdings in den Bereichen Ablesung, Gerätemanagement, Abrechnung und Kundenservice eine Reihe von zusätzlichen Anforderungen an die Prozesse eines Versorgungsunternehmens. Gerade im Umfeld der Privatkunden ist es in Zukunft notwendig, sämtliche Zähler auf elektronischem Weg über vorhandene Technologien wie GPRS oder PLC etc. zu erreichen und somit ablesen zu können.

Systemlandschaft und Funktionen: Um den neuen Anforderungen gerecht werden zu können, wird sich die IT-Landschaft bei Energieversorgungsunternehmen entscheidend verändern müssen. Die neu entstehenden Marktrollen erzeugen in diesem Kontext zusätzliche Komplexität. Wie eine moderne Systemlandschaft aufgebaut sein kann, zeigt exemplarisch die folgende Abbildung.

Um das Handling von Energieeffizienzprodukten zu ermöglichen, hat die smart utility consulting GmbH das Template ami[GO] entwickelt. Es stellt folgende SAP AMI 2.0 (EHP5) Funktionen bereits marktrollenkonform vorkonfiguriert zur Verfügung:

Geräteverwaltung

  • Erweiterung Gerätetyp und Gerät/Geräteinfosatz
  • Erweiterung zu Einbau/Änderung von Geräten
  • Automatischer Stammdatenaustausch mit MDUS
  • Erweiterung BW Content, BOR Objekte etc.
  • Zuordnung von AMI-Systemen auf Ebene Regionalstruktur/Netz

Ablesung

  • Erweiterung Ableseauftrag
  • Flexibles Senden von Ableseaufträgen
  • Empfang von Ableseergebnissen
  • On-Demand-Ablesung
  • Erweiterung zum Monitoring von Ableseaufträgen und -ergebnissen


Kundenservice

  • Geräteinformationen in der Frontend-Ansicht
  • Remote-Sperren/Entsperren für Smart Meter
  • Sperren/Entsperren über Frontend des Kundenservice
  • On-Demand-Ablesung
  • Abbildung technischer Leistungsmerkmale des Smart Meter
  • Erstellen von Serviceaufträgen

Lesen Sie den vollständigen Fachartikel hier!

Kunden

Wechselprozesse im Messwesen (WiM)

Zur Umsetzung der Wechselprozesse im Messen die WiM-Lösungsfamilie der cronos nutzen!

Seit dem 01.10.2011 sind BK6-09-034 (Strom) und BK7-09-001 (Gas) in Kraft getreten, die die Grundlagen für die Ausgestaltung der Wechselprozesse im Messwesen - im Folgenden kurz WiM- Prozesse genannt – zwischen den verschiedenen Marktrollen definieren.

  1. Abb. 1: Marktrollen für die Umsetzung der WiM-Prozesse

Schon während des ersten Konsultationsverfahrens zu den WiM-Prozessen beschäftigte sich cronos mit verschiedenen Lösungsszenarien um insbesondere den grundzuständigen Messstellenbetreibern/Messstellendienstleistern (MSB/MDL) zum Stichtag eine adäquate IT-Unterstützung für die WiM-Prozesse sowie die für diese erforderlichen neuen Datenformate anzubieten:

  1. Abb. 2 WiM-Prozesse und wesentliche relevante Datenformate

Im Rahmen der Gespräche mit den Kunden der cronos sowie mit Teilnehmern an verschiedenen Konferenzen zum Thema WiM wurde deutlich, dass die Energieversorgungsunternehmen (EVU) sehr unterschiedliche Annahmen bzgl. der Etablierung der WiM-Prozesse im Markt gemacht haben und hieraus unterschiedliche Strategien für die Umsetzung der WiM-Prozesse abgeleitet haben:

  1. Abb. 3 Szenarien der EVU für die Umsetzung der WiM-Prozesse

Um den EVU die für ihr jeweiliges Szenario möglichst ideale Lösung anzubieten, hat die cronos eine Lösungsfamilie entwickelt. Diese Lösungsfamilie bietet jedem EVU den benötigten Funktionsumfang zu einem überschaubaren Investitionsvolumen:

  1. Abb. 4 Lösungsfamilie der cronos zur Implementierung der WiM-Prozesse

Die Funktionalität dieser Lösungen, die technischen Voraussetzungen für deren Einsatz, der Prozess zu ihrer Einführung sowie die aktuellen Referenzen werden nachfolgend auszugsweise dargestellt. Zudem wird die Funktionalität an Hand von Screen-Shots visualisiert.

(1) wim[GO]konverter
Der wim[GO]konverter ist eine Lösung, mit dem alle WiM-relevanten Datenformate visualisiert und generiert werden können. Auch eine Massenerstellung von Nachrichten via Upload aus MS-Excel ist möglich:

  1. Abb. 5 Charakteristika wim[GO]konverter

Die Viewer und Generatoren können auch einzeln auf einem handelsüblichen PC installiert werden. Sie verfügen über eine intuitive Bearbeitungsoberfläche, so dass im Rahmen der Einführung nur marginale Einarbeitungsaufwände anfallen:

  1. Abb. 6 Screenshot ORDERS-Generator des wim[GO]konverter

Der wim[GO]konverter wurden auch in der Testphase bei den Unternehmen eingesetzt, die sich für eine Ausprägung von WiM-first entschieden haben.

(2) WiM-first light

WiM-first light bietet den Unternehmen die Möglichkeit, über die WiM-relevanten Datenaustauschprozesse manuelle im SAP IS-U zu bearbeiten. Über eine Sachbearbeiter-Entscheidung können Wechselbelege gefüllt bzw. bearbeitet und WiM-Nachrichten erzeugt werden:

  1. Abb. 7 Charakteristika WiM-first-light

Der Einsatz von WiM-first-light setzt eine serverseitige Installation von IDEX GM voraus. Die Bearbeitungsoberfläche ist in das SAP IS-U/CCS integriert. Da die WiM-Prozesse in WiM-first-light nur gering automatisiert sind, ist für die Nutzung eine detaillierte Kenntnis der WiM-Prozesse erforderlich, wie der folgende Ablauf verdeutlicht:

  1. Abb. 8 Prozessablauf auf Basis von WiM-first-light

Um eine höhere Prozessautomatisierung zu erreichen, kann WiM-first light jederzeit zu WiM-first ausgebaut und somit die bestehende Investition gesichert werden. In vielen Projekten wurde daher mit Hinblick auf den kurzen Umsetzungszeitraum zum 01.10.2011 zunächst WiM-first light eingeführt um auf dieser Basis in einem zweiten Implementierungsschritt WiM-first einzuführen.


(3)&(4) WiM-first


WiM-first existiert in zwei Varianten: WiM-firstG für den grundzuständigen MSB/MDL und WiM-firstW für den wettbewerblichen MSB/MDL. In beiden Varianten sind die relevanten WiM-Prozesse weitgehend automatisiert worden, wobei die entsprechenden Workflows unternehmensindividuell ausgeprägt werden können:

  1. Abb. 9 Charakteristika WiM-first

Der Einsatz von WiM-first-light setzt ebenfalls eine serverseitige Installation von IDEX GM voraus. Die Bearbeitungsoberfläche ist in das SAP IS-U/CCS integriert. Da die WiM-Prozesse in WiM-first weitgehend automatisiert sind, werden die Anwender sehr stark in der Abwicklung der WiM-Prozesse geführt, wie der folgende Ablauf verdeutlicht für die Anmeldung MSB / MDL aus Netzbetreibersicht verdeutlicht:

  1. Abb. 10 Prozessablauf auf Basis von WiM-first

Fazit

Die WiM-Prozesse werden sich in Zukunft noch weiter entwickeln und auch der Markt für MSB/MDL steckt derzeit noch in den Anfängen. Die cronos-Lösungsfamilie bietet bereits jetzt für jedes Szenario zur Umsetzung der WiM-Prozesse eine geeignete Lösung. Eine Vielzahl von Energieversorgungsunternehmen haben sich daher bereits für diese Lösungen entschieden. Wenn Sie auch dazu gehören wollen – wir sind gerne für Sie da!

Kunden

Marktkommunikation

Umsetzung der Anforderungen GPKE, GeLi, GaBi, MaBiS, WiM etc.

Der Leistungsschwerpunkt Marktkommunikation umfasst Beratungsleistungen für die Umsetzung der Anforderungen an den regulierten Datenaustausch gemäß den Festlegungen der Beschlusskammern 6 und 7 der Bundesnetzagentur (GPKE, GeLi, GaBi, MaBiS, WiM, etc.).

Neben der Sicherstellung des gesetzeskonformen Datenaustausches ist auch die laufende Optimierung und das Monitoring Gegenstand des cronos-Leistungsportfolios. Dieses stellt sich wie folgt dar:

  • Umsetzung der laufenden Formatanpassungen zum 01.04. und 01.10. eines jeden Jahres im SAP IS-U sowie in den jeweiligen Konvertern (z.B. B2B)
  • Erweiterung und Anpassungen der bestehenden Workflows im SAP IS-U (insbesondere Lieferanten-, MSB-Wechsel, Rechnungseingangsprüfung etc.)
  • Bereitstellung einer optimierten Oberfläche zur Bearbeitung von UTILMD-Nachrichten im IS-U (cronos UTILMD Cockpit)
  • Bereitstellung rolloutfähiger Templates für komplette Beschlüsse der BNetzA (z.B. WiM-first für BK6-09-034 / BK7-09-001)
  • Bereitstellung eines EDIFACT-Prüfdienst zur semantischen Analyse von Nachrichten (EDI-Checker-Service)
  • Bereitstellung eines Berichtswesen in SAP Business Objects zu laufenden Überwachung der Marktkommunikation
  • Bereitstellung von handlichen Konverterlösungen für alle Datenformate insbesondere für strukturierte Prozesstests nach der Formatumstellungen

Auszug unserer Kunden

Energiehandel, Risk- und Portfoliomanagement

Umsetzung regulatorischer Anforderungen in Energiehandel und -beschaffung, Riskmanagement sowie Portfoliomanagement

In den letzten Jahren hat sich der Energiehandel als wichtiger Pfeiler der Geschäftspolitik der Energieversorger erwiesen. Die Liberalisierung des Energiehandels und die dadurch resultierenden Prozesse und regulatorischen Anforderungen stellen unsere Kunden vor neue Aufgaben.

Erhöhte Anforderungen an Revision und Audit sowie die Internationalisierung der Marktaktivitäten und die damit verbundenen Prozesse führen zu einem notwendigen Ausbau der Bereiche wie Risk, Trading, Portfoliomanagement sowie Finance und Accounting.

Als führendes Beratungsunternehmen für Energieversorger hat sich die cronos imc verstärkt und ein Team von erfahrenen Spezialisten aufgebaut, die sowohl den technischen als auch fachlichen Herausforderungen gewachsen sind.

Wir stehen unseren Kunden als Partner zur Seite und unsere Business Analysten und IT-Spezialisten unterstützen zielgerichtet bei allen technischen und fachlichen Aspekten in den Bereichen Energiehandel und Portfoliomanagement.

Das Dienstleistungsangebot der cronos imc umfasst u.a. folgende Bereiche:

  • ETRM (z.B. Endur, Murex)
  • Riskmanagment
  • Riskreporting
  • Portfoliomanagment (z.B. Soptim)
  • Hedge Accounting
  • OTC Clearing – Zentrale Kontrahenten


sowie die Unterstützung bei allen aktuellen Fragen des Marktes.


ETRM - Energy Trading and Riskmanagement
Mit unserem Know-how im Bereich ETRM, der umfangreichen Open-Link-Endur-Expertise sowie den Kenntnissen zu gängigen Handelssystemen unterstützen wir Sie in allen Kernprozessen - von der Deal-Erfassung bis hin zur Abrechnung. Darüber hinaus realisieren wir Schnittstellen zu umliegenden Funktionsbereichen wie Riskmanagement, Accounting, Back Office, Front Office, Bilanzkreismanagement, etc. und passen die Systemlandschaft entsprechend Ihren Bedürfnisse an.

Riskmanagement
Durch unsere langjährige Erfahrung im Energiehandelsumfeld und angeschlossenen Bereichen kennen wir auch die energiemarktspezifischen Risiken. Wir unterstützen Sie bei der Auswahl und Integration von Risikomanagementsystemen, der Implementierung damit verbundener Prozesse und entwickeln mit Ihnen zusammen maßgeschneiderte Lösungen.

Portfoliomanagement
Unsere Kompetenz reicht von der Evaluierung bis hin zur Integration von Portfoliomanagementsystemen. Dadurch sind wir in der Lage, Sie über die gesamte Prozesskette der Einführung eines PM-Systems zu begleiten - mit dem Ziel der passgenauen Einbindung in bestehende Unternehmensstrukturen.

Hedge Accounting
Wir übernehmen die Business Analyse bei der Bilanzierung von derivativen Finanzgeschäften unter Berücksichtigung der regulatorischen Anforderungen der internationalen Rechnungslegung. (IFRS/IAS). Hierfür haben wir ein Template für das Accounting im Energy Trading als alleinige Schnittstelle zwischen dem Handels –und dem Accountingsystem entwickelt.

Reporting
Wir verstehen die Komplexität der Transformationen von Daten zu Informationen und wissen, dass Reporting mehr als nur Technologie bedeutet. Wir sind Experten in der Erhebung der fachlichen und technischen Anforderungen, in der Integration und Aufbereitung von Daten aus unterschiedlichen Preis-, ETRM- und Portfoliomanagementsystemen sowie der Implementierung von Reporting-Lösungen mit verschiedenen Technologien. Mit dem selbst entwickelten Template "Portfolio-Reporting-Suite" und einem entsprechenden Vorgehensmodell gewährleistet cronos imc die schnelle und qualitativ hochwertige Einführung einer Reporting-Lösung für das Front und Middle Office.

Zentrale Kontrahenten – Regulierungsmaßnahmen für OTC Geschäfte
Bis dato bilateral geschlossene OTC Geschäfte sollen zukünftig größtenteils durch sogenannte zentrale Kontrahenten (ccp - central counterparty) abgewickelt werden. Aufgrund einer möglichen Rechtwirksamkeit für Energieversorger und der damit einhergehenden, sich verändernden Anforderungen in den Bereichen Handel, Treasury, Abwicklung und Meldewesen begleiten wir sie mit unserer Energiehandelsexpertise von der Standortbestimmung bis zur konzeptionellen Realisierung.

Kunden

SAP BusinessObjects 4.0

Neuerungen und Vorteile von SAP BO 4.0

Mit der neusten Version der BusinessObjects Suite SAP BusinessObjects XI 4.0 hat SAP eine Plattform geschaffen, über die Informationen vereinheitlicht und zu hohem Maße interoperabel für die Anwender zur Verfügung stehen. Mit der vereinfachten Integration verschiedener Datenquellen und der engen Anbindung an die SAP NetWeaver Technologie Plattform sind alle Daten leichter zugänglich. Gleichzeitig wird das Information Governance gefördert.

Höhere Effizienz durch Vereinheitlichung

Neben den Veränderungen auf technischer Ebene wurde auch am „Look & Feel“ sowie an der Usability der BI-Suite gearbeitet. So sorgt ein einheitlicher Querydesigner plattformweit und datenquellenunabhängig für standardisierte, applikationsübergreifende Abfrageprozesse.

Ein modernes Design, eine intuitive Steuerung sowie erweiterte und verbesserte Möglichkeiten, Informationen, Charts und Alerting mit anderen zu teilen, tragen maßgeblich zu einem effizienten und verbesserten „Zusammenarbeiten“ bei.

Altbewährtes und der Wechsel

Nicht verändert im Vergleich zu XI R2 und R3 hat sich die BI 4.0 Architektur. Die Beibehaltung der Fünf-Komponenten-Struktur – bestehend aus dem Web-Applikations-Server, den Back-End-Servern, einem Central Management System, einem File Repository sowie einer Audit Database – vereinfacht die Migration des BI-Content von einem bereits existierenden auf das aktuelle System. SAP BO unterstützt dieses Vorgehen auf zwei verschiedene Arten. Zum einen bietet der Upgrade-Manager die Möglichkeit der Migration aller BI-Inhalte von einer Vorgängerversion auf ein aktuelles System. Mit der Lifecycle-Management-Konsole (LCM) werden die BI-Daten (ausschließlich der Dokument-Instanzen) innerhalb einer Version unter den verschiedenen Systemen verschoben. LCM wird in erster Linie genutzt, um BI-Content von Entwicklungs- zu Test- und von dort aus zu Produktivsystemen zu migrieren.

Multi-Source-Support in dem neuen semantischen Layer

Durch den in der Plattform integrierten Multi-Source-Support wird es dem Anwender ermöglicht, verschiedene Datenquellen in einem (neuen) semantischen Layer zu vereinigen. Zudem wurde ein neuer Abstraktionslayer für multidimensionale Datenquellen geschaffen und das völlig überarbeitete Information Design Tool sorgt für einen vereinheitlichten Zugriff auf alle Datenquellen. Darüber hinaus liefert SAP das aus dem XI3.x Release bekannte Universe Design Tool, um den Übergang von auslaufenden Projekten im XI3.x auf neue Projekte im XI 4.x zu vereinfachen. Ermöglicht wird der Multi-Source-Support durch den neuen Query Server der BI-Suite.

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Kunden

SAP CRM

Vollständige CRM-Integration steigert Qualität und Marge

Im Kundenkontakt zählt heutzutage nichts mehr als Reaktionsfähigkeit. Prozesseffizienz und Transparenz gelten inzwischen als Grundvoraussetzungen beim Einsatz eines CRM-Systems (Customer Relationship Management). Die entscheidende Rolle spielt die Integration innerhalb der gesamten Prozesslandschaft von Energieversorgungsunternehmen. Denn nur, wenn sich die energiemarktspezifischen Prozesse vom ersten Kundenkontakt bis hin zu Abrechnung oder auch Abmeldung eines Verbrauchers so automatisiert wie möglich abwickeln lassen, kann die Wettbewerbsfähigkeit im Energiemarkt nachhaltig gesichert werden. Nach Ansicht der Berater der crm consulting AG sollte der Fokus von Unternehmen jeder Größenordnung daher zunehmend auf vollintegrierten Prozessen entlang der gesamten vertrieblichen Wertschöpfungskette liegen – Marketing und Kundenservice eingeschlossen. Aktuelle Projekte zeigen hier beispielsweise im Bereich Call Center eine Optimierungsquote von bis zu 30 Prozent.

„Es ist für viele unserer Kunden kaum zu glauben, wie viel Zeit ein optimal integriertes CRM-System im Arbeitsalltag sparen kann – gerade im Großkundenvertrieb“, berichtet Tristan Becker, Vorstand der crm consulting AG, aus eigener Erfahrung. Hier hat sich für das Team des Beratungshauses das aktuelle Release der SAP CRM 7.0 in der Praxis klar bewährt. „Das System lässt sich ideal in eine SAP IS-U-Landschaft integrieren. Dies führt in Folge dazu, dass der jeweilige Mitarbeiter stets die vollständige Übersicht zu einem Kunden hat. Die langwierige Suche in unterschiedlichen Systemen wie IS-U oder Archiv-Lösungen oder gar Aktenordnern gehört der Vergangenheit an“, beschreibt Tristan Becker den Mehrwert. Hinzu kommt die durchgängige Datengrundlage. Informationen wie beispielsweise Stammdaten, die einmal ins System eingegeben wurden, stehen automatisch für alle weiteren Prozesse bereit – von der Interessentenanfrage und Kalkulation über die Angebotserstellung bis hin zur späteren Abrechnung. Die Fehleranfälligkeit sinkt gegenüber manuellen Bearbeitungsstufen immens.

Service-Qualität der nächsten Generation
In einem konkreten Anwendungsfall konnte die Effizienz des Call Centers eines Energieversorgers durch den Einsatz von SAP CRM 7.0 und des Templates crm[GO] um 20 Prozent gesteigert werden. Diese Zahl ist vor allem auf den hohen Automatisierungsgrad im Rahmen der Marktkommunikationsvorgänge zurückzuführen. Während Prozesse wie der Lieferantenwechsel vorher auf Basis des IS-U-Systems und dem CIC Customer Interaction Center einen hohen manuellen Aufwand bedeuteten, übernimmt das CRM über den IC WebClient die Abwicklung zum größten Teil automatisiert. Dieses integrierte Vorgehen ist auch Grundlage für den Einsatz von Kundenportalen: crm consulting hat mit SAP-Bordmitteln in diesem Bereich eine Lösung entwickelt, die den gesamten Online-Vertriebsprozess integriert abdeckt. Mit ein wenig Feinabstimmung lassen sich so ohne jegliches manuelles Eingreifen Interessenten via Web als Kunden gewinnen – die Erfolgsquoten liegen hier in mehreren Praxisbeispielen bei über 90 Prozent nach nur einem Jahr. „Genau an dieser Stelle können Versorgungsunternehmen gezielt Einfluss auf ihre Margen im Tarifkundenbereich nehmen“, so Becker.

Brancheninteresse steigt kontinuierlich
Welch hohe Wellen das Thema CRM aktuell im Markt schlägt, beweisen nicht nur die zahlreichen Referenzen der crm consulting zu Einführungsprojekten von SAP CRM 7.0 bei Versorgern unterschiedlichster Größenordnung – von Enercity bis zu den Stadtwerken Trier. Mit den Templates crm[GO] der crm consulting AG muss das Rad nicht neu erfunden werden: Standardprozesse der Bereiche Netz, Service, Vertrieb und Marketing werden bereits zu 70 Prozent abgebildet. Zusätzliche Funktionalitäten können auf dieser Basis einfach und schnell individuell ergänzt werden. Zukünftig soll diese Leistung auch auf den Bereich Waste&Recycling ausgedehnt werden, um die gezielte Hilfestellung im Kundenkontakt auch Entsorgungsunternehmen anbieten zu können.

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